8h-Rennen von Spa

04.09.2016

8h-Rennen von Spa - Rennbericht von Dirk Hoever

Mal wieder machte ich mich im Trikot der haberich cycling crew auf den Weg zu
einem Rad- Event ausserhalb des German Cycling Cups.
 
Ziel war diesmal die Rennstrecke Spa-Francorchamps in Belgien. Hier hieß es,
8 Stunden lang den inneren Schweinehund zu bekämpfen. Also Sonntags morgens
um 5:00 Uhr aufstehen, kurz frühstücken und dann um 6:00Uhr gemeinsam mit
meiner Tochter (die ich als Betreuerin mitgenommen habe), gut gelaunt und voll
motiviert, ab nach Belgien....
 
Gegen 7:30 Uhr in Spa angekommen,änderte sich meine Laune: Das Wetter war
bescheiden...dicke, graue Wolken, heftige Regenschauer und die Temperatur ließ
auch zu wünschen übrig.....Das erste Mal kamen mir Zweifel,ob ich überhaupt an
den Start gehen soll,oder ob ich besser direkt wieder die Heimreise antreten
soll.
 
Doch meine Motivation war stärker und so redete ich mir selbst gut zu,dass
sich das Wetter bis zum Start bestimmt noch bessern wird....schliesslich waren ja
noch 2,5 Stunden Zeit..... So ging es dann um 10:00 Uhr endlich mit einem
LeMans -Start los und tatsächlich zeigte sich zwischen den Wolken die Sonne.
 
Ich fuhr meine ersten Runden. Ich fühlte mich gut, meine Rundenzeiten konnten
sich sehen lassen, Verpflegung klappte super - ich war total zufrieden und
hoffte, dass ich noch lange so weiter fahren kann, denn ich bemerkte, dass sich
mehr Fahrer HINTER mir als VOR mir befanden. Ich lag auf Platz 9, aber das
Rennen war ja noch lang, deshalb versuchte ich locker weiter zu fahren.
 
Doch dann machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Es regnete
wie aus Eimern,ich war völlig durchnässt,mir wurde eiskalt.Meine Rundenzeiten
wurden immer langsamer...
Meine Motivation und mein Kampfgeist sanken gen null.Ich fragte mich,was zum
Teufel ich da überhaupt mache und wie man überhaupt so bekloppt sein
kann,sowas auch noch freiwillig zu machen...schliesslich könnte man ja jetzt
auch gemütlich zuhause im Warmen/Trockenen auf der Couch lümmeln oder
gemütlich ausgiebig frühstücken.....
Ich dachte ans aufgeben....
Als ich bei einem kurzen Stop meiner Tochter mitteilte,dass ich aufgeben will,sah
ich ihre Enttäuschung,zog mir eine Jacke über und schwang mich wieder aufs
Rad.....ich wollte ihr das nicht antun und doch nochmal alles geben.....Die Hälfte
hatte ich ja schliesslich schon geschafft......
Nachdem ich die 5.Stunde des Rennens noch schwer mit meinem inneren
Schweinehund gekämpft habe,wurde mir langsam wieder warm und langsam
aber sicher kehrte mein Kampfgeist zurück.Ich lockte ihn bei einem kurzen Stop
endgültig wieder hervor... mit einer Ladung Käsekuchenriegel,welche ich
innerhalb kürzester Zeit verdrückte,um möglichst schnell wieder meine Runden
zu fahren.
Leider gelangen mir nicht mehr so gute Rundenzeiten wie zu Beginn des
Rennens und ich fiel ein paar Plätze zurück und landete auf einem trotzdem
noch guten 14.Platz,den ich bis ins Ziel halten konnte.
 
Doch dann machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Es regnete
wie aus Eimern,ich war völlig durchnässt,mir wurde eiskalt.Meine Rundenzeiten
wurden immer langsamer...
Meine Motivation und mein Kampfgeist sanken gen null.Ich fragte mich,was zum
Teufel ich da überhaupt mache und wie man überhaupt so bekloppt sein
kann,sowas auch noch freiwillig zu machen...schliesslich könnte man ja jetzt
auch gemütlich zuhause im Warmen/Trockenen auf der Couch lümmeln oder
gemütlich ausgiebig frühstücken.....
Ich dachte ans aufgeben....
Als ich bei einem kurzen Stop meiner Tochter mitteilte,dass ich aufgeben will,sah
ich ihre Enttäuschung,zog mir eine Jacke über und schwang mich wieder aufs
​ieder meine Runden
zu fahren.
Leider gelangen mir nicht mehr so gute Rundenzeiten wie zu Beginn des
Rennens und ich fiel ein paar Plätze zurück und landete auf einem trotzdem
noch guten 14.Platz,den ich bis ins Ziel halten konnte.
Unser Dirk auf belgischem Renn-Territorium Unser Dirk auf belgischem Renn-Territorium
Doch dann machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Es regnete
wie aus Eimern, ich war völlig durchnässt, mir wurde eiskalt. Meine Rundenzeiten
wurden immer langsamer.
 
Meine Motivation und mein Kampfgeist sanken gen null. Ich fragte mich, was zum
Teufel ich da überhaupt mache und wie man überhaupt so bekloppt sein
kann, sowas auch noch freiwillig zu machen. Schließlich könnte man ja jetzt
auch gemütlich zuhause im Warmen/Trockenen auf der Couch lümmeln oder
gemütlich ausgiebig frühstücken.....
 
Ich dachte ans aufgeben....
 
Als ich bei einem kurzen Stop meiner Tochter mitteilte, dass ich aufgeben will, sah
ich ihre Enttäuschung, zog mir eine Jacke über und schwang mich wieder aufs
Rad. Ich wollte ihr das nicht antun und doch nochmal alles geben. Die Hälfte
hatte ich ja schließlich schon geschafft.
 
Nachdem ich die 5.Stunde des Rennens noch schwer mit meinem inneren
Schweinehund gekämpft habe, wurde mir langsam wieder warm und langsam
aber sicher kehrte mein Kampfgeist zurück. Ich lockte ihn bei einem kurzen Stop
endgültig wieder hervor. Mit einer Ladung Käsekuchenriegel, welche ich
innerhalb kürzester Zeit verdrückte, um möglichst schnell wieder meine Runden
zu fahren.
 
Leider gelangen mir nicht mehr so gute Rundenzeiten wie zu Beginn des
Rennens und ich fiel ein paar Plätze zurück und landete auf Platz 14.
haberich cycling crew in Spa Francorchamps haberich cycling crew in Spa Francorchamps